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Technische Daten der Batteriekatze


Batteriekatze

Typ 600 Ah

Typ 720 Ah
Gesamtgewicht 6910 kg 7230 kg
max. Zugkraft 45 kN 45 kN
Fahrgeschwindigkeit 2,0 m/s 2,0 m/s
Batteriekapazität 600 Ah 720 Ah
Batteriespannung 108 V 108 V
Batteriegewicht 2800 kg 3100 kg
Antriebsleistung 31 kW, s=60 min 31 kW, s=60 min
Einfallen bis 20 gon bis 20 gon
min. Kurvenradius
horizontal
vertikal

4 m
10 m

4 m
10 m
Laufschienenprofil I 140 E I 140 E


Systemkomponenten

Antriebseinheit
Jede der beiden Antriebseinheiten umfasst ein Laufwerk mit Getriebe und zwei oder vier Reibrädern, eine Bremszange und einen Gleichstrom-Reihenschlussmotor.Für die Getriebe stehen wahlweise zwei leicht auswechselbare Übersetzungen zur Verfügung. Zusätzlich ist in die erste Antriebseinheit das elektronische Steuerteil integriert; die zweite nimmt die Hydraulikanlage für das Lüften der Bremsen, das Anpressen der Reibräder sowie Sonderfunktionen, wie den Betrieb von hydraulischen Hubbalken, auf. Die Kraftübertragung auf die Schiene erfolgt durch mit Vulkollan-Belag versehene Reibräder, die hydraulisch an den Schienensteg angepresst werden.

Mittelteil
Das Mittelteil besteht aus dem Tragrahmen für die Fahrbatterie, der an zwei separaten Tragkatzen mit je einer eigenen Bremszange geführt wird.Als Energiequelle können wahlweise Batterien mit einer Kapazität von 600 Ah oder 720 Ah verwendet werden. Die Batteriebehälter sind jeweils mit 54 CSM Hochleistungszellen bestückt und haben an der einen Stirnseite ein Batterieüberwachungsgerät, einen Hauptschalter und eine Steckvorrichtung, durch die beim Einfahren der Batterie unter den Tragrahmen der Katze die elektrische Verbindung selbsttätig hergestellt wird.

Fahrerkabine
Die am Kopf und am entfernten Ende des Zuges befindlichen Fahrerkabinen sind jeweils mit einem Fahrpult, einem Scheinwerfer und einer akustischen Signalanlage versehen. Die Fahrbefehle werden durch eine eigensichere Tonfrequenzsteuerung zum Maschinenteil übertragen.Das Fahrpult ist neben dem Fahrersitz angeordnet. Mit dem Fahrhebel werden Fahrtrichtung und Fahrgeschwindigkeit vorgegeben und die Betriebs- und Haltebremse betätigt. Zum Anfahren und Anhalten im Berg ist zusätzlich ein Fußbremsschalter vorhanden, der es erlaubt , die Haltebremse unabhängig von der Auslage des Fahrhebels zu benutzen. Ein ungewolltes Ablaufen der Batteriekatze bzw. des Zuges kann dadurch vermieden werden, dass über den Fahrhebel zunächst ein entsprechendes Motordrehmoment vorgegeben und erst danach die Haltebremse gelöst wird.

  

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